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MTA-Ausbildung Klinikum Fulda: Hilf dabei, Leben zu retten

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MTA-Ausbildung Klinikum Fulda
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Medizinisch-technischer Assistent

Ohne sie hätten es Krankenhäuser schwer: Medizinisch-technische Assistenten. Sie helfen, Krankheiten zu erkennen und die richtigen Therapien einzuleiten. Jana und René lassen sich am Klinikum Fulda in diesem unverzichtbaren Beruf ausbilden.

Eine Reportage der OB//CC im Auftrag des Klinikums Fulda

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Medizinisch-technischer Assistent

Nach ihrer Ausbildung am Klinikum Fulda werden Jana und René bereit für den Kampf gegen teils tödliche Krankheiten sein. Dann dürfen sie sich Medizinisch-technische/r Assisten/in nennen - kurz: MTA.
   
MTA? Was kannst du dir darunter vorstellen? Ohne diese Assistenten würden viele Krankheiten nicht rechtzeitig erkannt werden. Ohne sie müssten kranke Menschen deutlich länger auf die richtige Behandlung warten.

Hinter der Abkürzung MTA verbergen sich vier Berufe. Je nach Ausbildung arbeiten sie im Labor, in der Radiologie, in der Funktionsdiagnostik oder in der Veterinärmedizin - also mit kranken Tieren. Im Klinikum Fulda kommen MTA im Labor und in der Radiologie zum Einsatz.

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Jana ist 18 Jahre alt. Die junge Frau aus Petersberg bei Fulda hat extrem gute Augen und ruhige Hände. Sie ist erfolgreiche Sportschützin. Im Frühjahr 2017 hat Jana bei der Europameisterschaft in Maribor (Slowenien) mit der deutschen Nationalmannschaft Gold geholt.
   
Teilnahme an den Olympische Spielen? „Das wäre super, ist aber nicht so realistisch“, sagt Jana. Ohnehin liegt ihr Augenmerk auf der Ausbildung. Im Klinikum Fulda lässt sich die 18-Jährige zur Medizinisch-technischen Laboratoriumsassistentin (MTLA) ausbilden.

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René befindet sich im selben Ausbildungsjahr wie Jana. 22 Jahre ist er alt. Nach dem Abitur hat er während eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) das Klinikum Fulda kennengelernt. Nun ist er auf dem Weg zum Medizinisch-technischen Radiologieassistenten (MTRA).

Der 22-Jährige lebt in einem Wohnheim des Klinikums. Zu seinen Mitschülern pflegt er viele und enge Kontakte. René geht neben seiner Ausbildung mehreren Leidenschaften nach. Musik machen zählt dazu.

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Medizinisch-technischer Assistent

Ob im Labor oder in der Radiologie: Die MTA des Klinikums verfolgen dieselben Ziele. Krankheiten erkennen und zur Heilung beitragen. Im Prinzip lernen Jana und René dennoch ziemlich unterschiedliche Berufe. Die 18-Jährige hat hauptsächlich mit Gewebe und Flüssigkeiten des Körpers zu tun. Der 22-Jährige spürt Krankheiten mit Hilfe von Strahlung auf.

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Medizinisch-technischer Assistent
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Medizinisch-technischer Assistent

Wie du an Jana und René siehst: Die Aufgaben von MTA sind extrem vielseitig. Hier hast du eine Übersicht darüber, was sie im Labor und in der Radiologie alles erledigen.

MTLA:
> Materialien kranker oder gesunder Menschen untersuchen
> Erreger von Infektionskrankheiten entdecken 
> optimale Therapie für Krebspatienten sicherstellen
> Krebsvorsorge

MTRA: 
> Brüche und Organschäden entdecken
> mit Strahlen Krankheiten erkennen und Menschen heilen
> bösartige Tumore vernichten
> Krebsdiagnose 

Hier erfährst du mehr über die Aufgaben von MTA














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Medizinisch-technischer Assistent

Krebs erkennen, Krebs heilen: Das zählt zu den Herausforderungen, die auf Jana und René zukommen. Der Ernstfall quasi. Menschen, die als MTA arbeiten oder gearbeitet haben, bereiten die beiden während der Ausbildung darauf vor.

Im Bildungszentrum des Klinikums Fulda lernen die Azubis die Theorie. Durch Übungen tasten sie sich an die Praxis heran. Sie sammeln zum Beispiel erste Erfahrungen mit der Röntgentechnik oder analysieren Blut und Gewebe von Menschen. Der praktische Teil der Ausbildung findet in den Instituten des Klinikums und bei dessen Partnern statt.

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Medizinisch-technischer Assistent

Während der praktischen Übungen im Bildungszentrum lernt Jana unter anderem, einen Schnellschnitt durchzuführen. Klingt erst einmal schlicht, ist aber extrem wichtig.

Die in der Pathologie eingesetzten MTLA präparieren beim Schnellschnitt Gewebeproben, die direkt aus dem Operationssaal kommen. Mit ihrer Hilfe finden Ärzte heraus, ob ein Tumor bei einer Operation bereits vollkommen entfernt wurde oder die Chirurgen weiteres Gewebe entnehmen müssen.

MTLA und Arzt haben dafür etwa 15 Minuten Zeit. Während der Übungen in der Schule ist der Druck deutlich geringer.

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Jana und René über ihre Klassen

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Mit den anderen Azubis verbindet Jana und René nicht nur die gleiche Ausbildung. Während des ersten Jahres sind Freundschaften entstanden.

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Das Klinikum Fulda unterhält zwei Personalwohnheime. Eines befindet sich in der Pacelliallee - also direkt in der nähe des Klinikums. Dort stehen 110 Zimmer zur Verfügung. 98 weitere Zimmer gibt es im Wohnheim in der Buseckstraße.

Azubis zahlen für ein Zimmer (ca. 20 qm) etwa 155 Euro im Monat. Sie teilen sich die Wohnheime mit PJ-Studenten, Pflegekräften und Ärzten im Bereitschaftsdienst.

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